Eine Kultur der Digitalität gemeinsam gestalten

Donnerstag, 15.07.2021

14:00-17:45 Uhr

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Eine Kultur der Digitalität gemeinsam gestalten

Spätestens seit der Corona-Pandemie ist deutlich geworden, wie wichtig der Zugang zu digitalen Angeboten und die Kompetenz, damit umzugehen, für die soziale Teilhabe und für das Thema Bildungsgerechtigkeit ist.​​​​​​​

Die Herausforderungen sind vielschichtig. Neben Antworten auf Fragen, die den Zugang zu digitalen Inhalten und Angeboten betreffen, braucht es neue Konzepte und Formate, die die Lernenden in die Lage versetzen, eine Kultur der Digitalität aktiv und selbstbestimmt mitzugestalten. 

Bildung im digitalen Raum bietet Chancen für individuell besser angepasste Bildungsprozesse. Nicht nur die Entkoppelung digitalen Lernens von starren Raum- und Zeitvorgaben, sondern auch die kreative Nutzung neuer Technologien, haben das Potential den heterogenen Bedürfnissen und Voraussetzungen der Lernenden besser Rechnung zu tragen, als dies bisher der Fall ist. Diese Möglichkeiten der

Demokratisierung und Individualisierung sollten aktiv genutzt werden, um das Lernen der Zukunft zu gestalten und bessere Bildungschancen für benachteiligte Gruppen zu schaffen.

Das Thema Digitalisierung braucht starke Partner in den Institutionen und in der Zivilgesellschaft, die eng miteinander vernetzt sind. Die Bildungsregionen bieten vielfältige Kooperationsstrukturen und Netzwerke, die zur Bewältigung komplexer Aufgaben im Bildungsbereich hilfreich sind.

Bei diesem Online-Barcamp geht es darum, unterschiedliche Perspektiven auf dieses Thema zu gewinnen, Antworten auf vorhandene Fragen zu bekommen und sich neue Frage zu stellen. Wir wollen einen gemeinsamen Reflexionsprozess zum Thema Digitalisierung initiieren und Handlungsoptionen für die Gestaltung vor Ort ableiten. Dafür haben sich mehrere Bildungsregionen zusammengeschlossen, um gemeinsam eine Kultur der Digitalität im Bildungsbereich zu gestalten.

Sessionvorschläge

Hier finden Sie die Sessionvorschläge .

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Orgateam

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Diana Raab

Wenn ich an die digitale Zukunft denke, dann….  braucht es eine flächendeckende Grundversorgung mit Glasfasernetz, Mobilfunknetz und öffentl. WLAN im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Im Sinne der Barrierefreiheit ist die digitale Zukunft für alle Bürger:innen möglich, denn dies trägt dann zur Gleichberechtigung bei. Schnelles Internet und neue Technologien können effektiver und von allen Standorten aus genutzt werden – und wenn dies alles umgesetzt ist, können wir als Büger:innen im Landkreis über E-Partizipationsplattformen informieren, diskutieren und in den Austausch gehen.
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Dejan Mihajlović

unterrichtet an der Pestalozzi Realschule in Freiburg. Seit dem Schuljahr 2020/21 arbeitet er größtenteils als Referent für SMV, Demokratiebildung, Digitale Transformation und Barcamps im Referat 24 beim Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg und zusätzlich als Fachberater für Unterrichtsentwicklung und als SMV-Beauftragter in der Regionalstelle des ZSL in Freiburg. Zum Themenbereich zeitgemäße Bildung in einer Kultur der Digitalität schreibt er Kolumnen, gibt Workshops, hält Vorträge, organisiert und moderiert Veranstaltungen und berät Politik und Verwaltung. Netzpolitisch ist er bei D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt im Vorstand und zuhause. Ihn beschäftigt außerdem die Frage, wie man kommunal den Herausforderungen der gesellschaftlichen Neuordnung durch die digitale Transformation begegnet.

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Solveig​ Schwarz

ist Projektkoordinatorin im jüngsten Amt der Stadt Freiburg, dem DIGIT. Dort ist sie mit ihrem Team für die Erarbeitung einer Digitalisierungsstrategie für Freiburg verantwortlich. Neben ihrem beruflichen Alltag drückt sie gerade erneut die Schulbank, im Masterstudiengang BWL an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft. Hier findet sie rund um die Themen Organisationsentwicklung und Kunst in der Unternehmensführung neue Inspiration. In ihrer Freizeit engagiert sie sich für das Barcamp Lernräume und in der Bürgerinitiative freiburg_gestalten, die sich mit der digitalen Transformation und der damit einhergehenden gesellschaftlichen Herausforderung auseinandersetzt. Hierbei entstand auch die Idee für das Netzkulturfestival, bei dem sie ihre langjährige Erfahrung im Konferenz- und Veranstaltungsmanagement einbringt.

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Benedikt Sauerborn

brennt für das Web und dessen Kultur und Möglichkeiten. Er unterrichtet E-Commerce Kaufleute an einer beruflichen Schule in Freiburg im Fach Informatik, Internet und Design. Früher hat er in der maschinellen Sprachverarbeitung und als IT-Berater gearbeitet. Seine Leidenschaft und sein Know-How versucht er heute an die SchülerInnen weiterzugeben. Für das Kultusministerium entwickelt er Fortbildungsmodule im Rahmen der Fortbildungsoffensive Digitalisierung an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen und setzt diese um.

Susanne Zeller

Wenn ich mich auf die digitale Zukunft vorbereite, dann brauche ich ein stabiles und vielfältiges Netzwerk aus Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern entlang der Bildungsbiografie, die gemeinsam mit mir neue Wege ausprobieren und Bildung in einer Kultur der Digitalität breit denken. Seit fast 12 Jahren begleite ich die Bildungsregionen auf ihrem Weg. Zu meinem Arbeitsalltag gehören die individuelle Beratung von Kommunen, die Zusammenarbeit mit Partnerinnen und Partnern aus ganz unterschiedlichen Teilbereichen des Bildungssystems, die Entwicklung von Konzepten und die Moderation von Veranstaltungen und Gruppen. Als studierte Erwachsenenbildnerin ist mir dabei vor allem eine systemische, prozessorientierte und zielgruppengerechte Grundhaltung wichtig.

Hartmut Allgaier

Wenn ich an die digitale Zukunft denke, dann denke ich an eine Zukunft, in der moderne Formen des Lehren und Lernens selbstverständlich sind. Lernarrangements sind aus der Lernendenperspektive gestaltet und fördern Kompetenzen, die die Menschen auf die Herausforderungen des 21 Jahrhunderts vorbereiten. Lernen ist ortsunabhängig und zeitlos. Die Menschen sind in einer sich stetig digitalisierenden Welt handlungs- und gestaltungsmächtig. Bildungsverantwortliche tragen Sorge dafür, dass sich die Ungleichheitsschere nicht noch weiter öffnet und dass die Chancen, die sich durch die Digitalisierung ergeben, überwiegen.

Sabine Michael

Ist Leiterin des Bildungsbüros Weinheim und Mitglied der kooperativen Geschäftsführung der Bildungsregion Weinheim. Sich auf die digitale Zukunft vorzubereiten, heißt für sie auch, neugierig und offen zu sein, um mit Vielen gemeinsam Neues auszuprobieren, Chancen zu erkennen und für alle nutzbar zu machen.

Andreas Meßmer

Ich leite das Bildungsbüros Schwarzwald-Baar-Kreis.

Beim Blick in die digitale Zukunft sehe ich, dass wir mehr denn je angewiesen sind auf eine gute Vernetzung der Bildungspartner, um mutig, experimentierfreudig und kritisch neu zu denken. Wichtig scheint mir auch die Frage der Bildungsgerechtigkeit. Wir müssen darauf achten, dass das Problem der sozialen Ungleichheit nicht verschärft wird durch die Prozesse der Digitalisierung.

Johanna Hopfengärtner

Die digitale Transformation fordert uns heraus, neu über Bildung nachzudenken. Wenn ich an die Zukunft denke, dann frage ich mich: Welche Bildung und welche Kompetenzen sind wichtig in einer Welt, die sich so rasant verändert? Was bedeutet es für unsere Art zu leben, zu lernen und zu arbeiten, wenn immer mehr Aufgaben von Maschinen, Algorithmen und künstlicher Intelligenz übernommen werden? Wenn viele Dinge in Zukunft einfacher, aber das Leben zugleich komplexer wird? Was kann und was muss Bildung dazu beitragen, dass diese Zukunft für Alle lebenswert wird?

Ich arbeite Bildungsbüro der Bildungsregion Karlsruhe.

Laura Rössler

ist Koordinatorin der Bildungsregion Landkreis Lörrach. Sie unterstützt die präventive Ausrichtung im frühkindlichen Bereich, um optimale Lern- und Lebenschancen zu schaffen und qualitativ gute Bildung, Betreuung und Erziehung zu fördern. Wenn sie sich auf die digitale Zukunft vorbereitet, dann braucht sie die Ausstattung und die technischen Voraussetzungen zur Teilnahme. Dazu zählt, dass jeder und jede zu jeder Zeit und von überall Zugang zu einem Endgerät und zu einer stabilen Internetverbindung hat. Alle müssen die gleichen Voraussetzungen und Teilhabemöglichkeiten erhalten. Laura beschäftigt sich mit der Frage, wie diese grundlegenden Voraussetzungen im frühkindlichen Bereich umgesetzt werden können und wie die Digitalität in der praktischen Arbeit ihren Platz finden wird.

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